Noni
Samstag, August 29, 2009Der Begriff “Noni” stammt aus der Pflanzenwelt und wird von den Wissenschaftlern als “Morinda citrifolia” bezeichnet. “Noni” ist die Frucht des Noni-Baumes, des Indischen Maulbeerbaumes. Die Noni-Frucht gehört zur Familie der Rötegewächse und entspricht der Gattung “Morinda”. “Noni” ist in der Klasse der Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrigen Pflanzen und der Unterklasse der Rosenähnlichen zu finden.
Ursprung:
Ursprünglich stammt die Noni-Frucht aus dem australischen Queensland. Mittlerweile ist sie im Indischen Ozean zu finden (daher auch die englische Bezeichnung “Indian mulberry”). Auch auf den polynesischen Inseln ist “Noni” vertreten, von wo sie vor 2000 Jahren von Seeleuten nach Hawaii gebracht wurde. Außerdem ist die Pflanze in Mittelamerika, Indien und auf Madagaskar zu finden.
Der Noni-Baum:
Bei dem Noni-Baum handelt es sich um einen Laubbaum, bei dem die Kronblätter rohrförmig zusammenwachsen. Die weißen Noni-Früchte sind Sammelfrüchte. Zwei Fruchtblätter sind knotenförmig ineinander verwachsen. Ebenso ist nur ein Staubblattkreis vorhanden. Die Größe einer Noni-Frucht beträgt etwa die Größe eines Hühnereis. Die Früchte sind essbar, der Geschmack ist aber faulig und ranzig.
Die Noni-Frucht wird auch als Heilmittel gegen diverse Krankheiten wie Krebs oder Diabetes verwendet. Die Noni-Frucht enthält einen Wirkstoff, der sich Xeronin nennt und Einfluss auf die Gesundheit haben soll. Obwohl Wissenschaftler und Pharmazeuten diese Gerüchte nicht bezeugen, soll der Saft der Noni-Frucht sämtliche Krankheitserreger abwenden. Dazu gibt es aber keine Beweise. Produkte aus dieser Frucht sind in der EU als Arzneimittel gesetzlich zugelassen, ihre Wirkung ist jedoch nicht bewiesen. In der USA sind Noni-Produkte jedoch untersagt. Sie dürfen weder durch Werbung noch anders verbreitet werden.
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